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Tarifentgelte der M+E-Arbeitnehmer seit 1991 um 75 Prozent gestiegen

Gesamtmetall: Reales Plus von 20 Prozent / Kräftige Zuwächse 2008 und 2009

08.02.2010
Die durchschnittlichen Tarifentgelte in der Metall- und Elektro-Industrie sind zwischen 1991 und 2009 von 26.245 Euro auf 42.980 Euro gestiegen – das ist ein Zuwachs um gut 75 Prozent. Selbst unter Berücksichtigung des Anstiegs der Verbraucherpreise verbleibt ein reales Plus von 20 Prozent.
Das geht aus einer Übersicht über die Tarifentwicklung seit 1991 hervor, die der Arbeitgeberverband Gesamtmetall in Berlin veröffentlicht hat. Den größten nominalen Zuwachs konnten die M+E-Arbeitnehmer im Jahr 2008 mit durchschnittlich 1.680 Euro verbuchen – mehr in einem Jahr hatte es seit 1991 nicht gegeben.

Im vergangenen Jahr wurden die Tabellenentgelte in zwei Stufen um insgesamt 4,2 Prozent erhöht. Unter anderem wegen der geringen Inflationsrate und der Senkung des Beitrags zur Arbeitslosenversicherung lagen die tariflichen Entgelte 2009 netto und real gerechnet 4,4 Prozent höher als 2008.

Die Flächentarifverträge der Metall- und Elektro-Industrie sind für nahezu 3.900 Betriebe mit fast 1,8 Millionen Beschäftigten verbindlich – sowie Referenzwert und Orientierungsgröße für die übrigen nicht tarifgebundenen Unternehmen. Somit betreffen die Tarifbedingungen der Metall- und Elektro-Industrie die gesamten knapp 3,5 Millionen Beschäftigten der Branche unmittelbar oder mittelbar.

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