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Kultusministerin Henzler ehrt hessische Sieger bei der 41. Internationalen Physik-Olympiade

10.02.2010
Erfolgreiche Kooperation mit Hessenmetall und Siemens
Frankfurt. Kultusministerin Dorothea Henzler und der Vorstandsvorsitzende des Arbeitgeberverbands Hessenmetall, Professor Dieter Weidemann, haben heute die hessischen Gewinner der 41. Internationalen Physik-Olympiade 2010 im Rahmen einer Feierstunde im Schaltanlagenwerk der Siemens AG in Frankfurt-Fechenheim ausgezeichnet. Beim diesem Wettbewerb bearbeiten Schülerinnen und Schüler anspruchsvolle Physikaufgaben und stellen ihre Problemlösungs- und Fachkompetenz unter Beweis. Auf diese Weise sollen sie frühzeitig eigene Talente erkennen, um sie weiter auszubauen und außergewöhnliche Karrierewege zu beschreiten.

„Den zehn besten Hessen der Internationalen Physik-Olympiade gratuliere ich ganz herzlich zu Ihrem großartigen Erfolg. Sie haben in den schwierigen Auswahlverfahren bewiesen, wie viel Forschergeist in Ihnen steckt und welch große naturwissenschaftlichen Fähigkeiten und Kenntnisse Sie bereits in Ihren jungen Jahren besitzen“, sagte Kultusministerin Henzler. „Besonders freut mich, dass sich in diesem Jahr auch eine Schülerin unter den besten Hessen befindet. Wir werden in Zukunft darauf angewiesen sein, dass sich noch viel mehr junge Frauen als bisher für einen naturwissenschaftlich-technischen Beruf entscheiden.“

Die Ministerin dankte den Fachlehrerinnen und Fachlehrern, von denen die Schüler während des Wettbewerbs betreut wurden. Ihr Dank galt ferner den Kooperationspartnern Hessenmetall und Siemens: „Ohne Ihre Unterstützung hätte auch in diesem Jahr der Wettbewerb nicht stattfinden können.“

Auch der Vorstandsvorsitzende Hessenmetall, Dieter Weidemann, beglückwünschte die Schüler zu ihrem Mut, sich diesem anspruchsvollen, internationalen Wettbewerb zu stellen, und dankte Lehrkräften und Eltern für die Förderung der jungen Talente. Weiter sagte er: "Selbst in einer schweren Krise wie der aktuellen, die uns sicher noch drei bis vier Jahre in Anspruch nimmt, suchen wir händeringend guten Nachwuchs, Fach- und Führungskräfte. Denn die Basis des Erfolgs unserer Industrie sind die MINT-Kompetenzen, die mathematisch, natur- und ingenieurwissenschaftlichen sowie die technischen Fähigkeiten und Fertigkeiten unserer Mitarbeiter. Sie machen Hessens größten Industriezweig - die Metall- und Elektrounternehmen - international so erfolgreich, weil sie Spitzenleistungen in Forschung und Entwicklung erbringen und diese in marktfähige Angebote umsetzen."

Gastgeber Dr. Michael Kassner, Siemens-Geschäftsleiter für die Region Rhein-Main, ergänzte: "Siemens hat im letzten Jahr rund 3,9 Milliarden in Forschung und Entwicklung investiert. Allein in Deutschland suchen wir derzeit mehr als 800 Ingenieure. Diese Beispiele zeigen, dass die Fächer Mathematik, Physik oder Informatik weiter im Trend sind, Tendenz steigend. Mit der Förderung des Nachwuchses können wir nicht früh genug beginnen. Deshalb engagieren wir uns mit Forscherkisten in Kindergärten, Automatisierungspraktika für Schüler oder eben bei der hessischen Physikolympiade. In diesem Alter möchten wir das Technikinteresse der jungen Menschen wecken, damit sie später Antworten auf die drängendsten Fragen unserer Welt wie Klimawandel oder die Konzentration auf Ballungsräume finden."

Nachstehend eine Liste der ausgezeichneten Schülerinnen und Schüler aus Hessen:
Schülerin / Schüler, Schule, Ort
Delhougne, Michael, Otto-Hahn-Schule, 63454 Hanau
Delhougne, Philipp, Otto-Hahn-Schule, 63454 Hanau
Dreyer, Carina, Christian-Wirth-Schule, 61250 Usingen
Foerster, Moritz, Alte Landesschule Korbach, 34497 Korbach
Gruber, Peter, Christian-Wirth-Schule, 61250 Usingen
Koppmann, Martin, Christian-Wirth-Schule, 61250 Usingen
Motreedja, Sumir, Altkönigschule, 61476 Kronberg/Ts.
Spreckelsen, Florian, Alte Landesschule Korbach, 34497 Korbach
Weis, Johannes, Martin-Luther-Schule, 64668 Rimbach
Wondrak, Michael, Florian Heinrich-von-Gagern-Gymnasium, 60316 Frankfurt/Main

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