Die Steigerungen stammen mit Ausnahme der Metallerzeugung aus allen M+E-Branchen – überproportional jeweils aus den Auslandsgeschäften. Die Zahl der Beschäftigten steigt wieder seit ihrem Tiefstand im Mai. Im Oktober 2010 waren 200.380 Menschen beschäftigt. 3.600 neue Stammarbeitsplätze seit Mai tragen zur verbesserten Inlandsnachfrage bei.
Die Exportquote kletterte auf 53 Prozent. Die Auslandsumsätze stiegen im Oktober um satte 34 Prozent, im Inland um 7 Prozent. Vor allem ausländische Firmen füllen auch die Auftragsbücher der hessischen M+E-Unternehmen. Hier konnte ein Zuwachs von über 8 Prozent verzeichnet werden, während die Aufträge aus dem Inland um knapp 2 Prozent zurückgingen,
Die größte Umsatzsteigerung erzielte die kleinste M+E-Branche Sonstiger Fahrzeugbau: Sie verfünffachte ihren Umsatz gegenüber Vorjahr auf knapp 150 Mio. Euro. Ihr folgen die Unternehmen der Metallerzeugung und -verarbeitung, die ihren Umsatz um 38 Prozent oder 186 Millionen auf 676 Mio. Euro verbessern konnten und damit erstmalig am Maschinenbau und der Elektro-Industrie vorbeizogen. Die größte Branche, die Hersteller von Kraftwagen und -teilen, reiht sich mit einem Zuwachs um 28 Prozent oder 266 Millionen auf 1,2 Mrd. Euro – in das Spitzentrio der Umsatzsteigerer im Oktober ein.
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M+E in Hessen/M+E Konjunktur.