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Gertrud Hirschhäuser
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„Die Besten für die Branche“

Die Bezirksgruppe Rhein-Main-Taunus e.V. des Arbeitgeberverbands HESSENMETALL präsentiert auf der 14. Ausbildungsmesse Wiesbaden am 16. und 17. Juni das Spektrum der Berufe der Metall- und Elektro-Industrie.

16.06.2010
Wiesbaden. Die Bezirksgruppe Rhein-Main-Taunus e.V. des Arbeitgeberverbands HESSENMETALL möchte den jungen Menschen Wege für einen erfolgreichen Berufseinstieg aufzeigen und über Berufsbilder und Anforderungen informieren. Das Spektrum der Berufe ist vielfältig: industrielle Metall- und Elektroberufe, Mechatroniker/innen, Berufe der Informations- und Kommunikationstechnik sowie kaufmännische Berufe.
Die Metall- und Elektro-Industrie hat seit jeher eine Vorreiterrolle bei der Ausbildung junger Menschen übernommen. Berufe und Ausbildungsordnungen müssen immer wieder den veränderten Anforderungen in den Betrieben angepasst werden. Neue Strukturen und Technologien in den Produktionsabläufen müssen sich in einer prozessorientierten modernen und flexiblen Ausbildung widerspiegeln.

Der Löwenanteil der neuen Ausbildungsverhältnisse entfiel im vergangenen Jahr auf die Metallberufe. In diesem Bereich haben die Unternehmen 46.000 neue Verträge abgeschlossen. In den Elektroberufen und den technischen IT-Berufen waren es jeweils rund 10.500 Neuverträge. Unter den 46.000 Neuverträgen der Metallberufe waren auch 2.700 Verträge für den zweijährigen Ausbildungsberuf des Maschinen- und Anlagenführers, der im Jahr 2004 neu geschaffen wurde und damals mit rund 600 Ausbildungsverträgen gestartet war. Dieser Erfolg zeigt, dass wir noch mehr Jugendlichen den Einstieg ins Berufsleben ermöglichen können, wenn Betriebe und Bewerber das breite Angebot an Ausbildungsberufen nutzen.

„Die Lage auf dem Ausbildungsmarkt ist nach Einschätzung aller Firmen von HESSENMETALL trotz Krise gut. Es stehen in diesem Jahr mehr offene Lehrstellen als Bewerber zur Verfügung“, stellte Friedrich Avenarius, Geschäftsführer der Bezirksgruppe Rhein-Main-Taunus des Arbeitgeberverbandes HESSENMETALL fest. Die M+E Industrie bildet in interessanten zukunftsorientierten Berufen mit attraktiven Ausbildungsvergütungen aus. HESSENMETALL ist der Arbeitgeberverband für über 500 Betriebe aus der hessischen Metall- und Elektro-Industrie, die zu den größten in Hessen gehört. Die führenden Branchen in Hessen sind: der Automobilbau mit 26%, der Maschinenbau mit 21%, die Metallerzeugung und Metallbearbeitung sowie die Gießereien mit 14%, die Herstellung von Metallerzeugnissen mit 13%, Medizin, Mess-, Steuer- und Regeltechnik mit 10%, die Geräte der Elektrizitätserzeugung und -verteilung mit 8%, Rundfunk, Fernsehen und Nachrichtentechnik mit 4%, die letzten 4% beinhalten Büromaschinen, Datenverarbeitung und den sonstigen Fahrzeugbau.

Auf der Ausbildungsmesse werden Jugendliche der gymnasialen Oberstufe umfassend über qualifizierte M+E-Berufe, Ingenieurberufe sowie das Duale Studium informiert.
(www.think-ing.de)

Die High-Tech-Berufswelt der M+E-Branchen können die Messebesucher in dem InfoMobil der Metall- und Elektro-Industrie erleben. Der 18 Meter lange Gelenkbus – das InfoMobil – ist mit modernster Informationstechnik ausgestattet. Ein Produktionsmodell, zwei Werkzeugmaschinen sowie Videos, Bilder, Grafiken und Computeranimationen bieten Einblicke in die Berufe der M+E-Industrie und viel Wissenswertes. Das fachkundige Busteam begleitet Jugendliche aller Schulformen während der Öffnungszeiten der Ausbildungsmesse durch die Arbeits- und Berufswelt der Metall- und Elektro-Industrie. Lehrkräfte erwartet ein zielgruppendidaktisches Informationsangebot für Jugendliche von Beginn bis zum Ende der Berufsorientierungsphase: „Einstieg in die Berufswelt“, „Technik in der Arbeitswelt“, „M+E-Berufe live erleben“. (www.meberufe.info)

Schülerinnen und Schüler können sich den Besuch der Ausbildungsmesse in ihrem Berufswahlpass-aktiv „Suchst du noch oder weißt du’s schon?“ bestätigen lassen, der ein Orientierungsleitfaden für Jugendliche und Unternehmen ist und in den umfassenden Ordner Berufswahlpass des hessischen Kultusministeriums integriert wird. (www.berufswahl-aktiv.de) In Bewerbungsgesprächen kann der Jugendliche mit dem Pass dokumentieren, dass er sich eigenverantwortlich und umfänglich über Ausbildungsberufe informiert hat.

Die 14. Ausbildungsmesse Wiesbaden bietet mit über 60 teilnehmenden Unternehmen die Möglichkeit ca. 350 Berufe kennen zu lernen. Der handwerkliche Bereich wird durch die Handwerkskammer Wiesbaden, die Kreishandwerkerschaft Wiesbaden-Rheingau-Taunus und zahlreiche Innungen vertreten, so auch die Elektro- und Metall-Innung.
Die Rhein-Main-Hallen sind für Jugendliche, Eltern und Lehrkräfte am Mittwoch, 16. Juni 2010 von 9.00 bis 17.00 Uhr, und am Donnerstag, 17. Juni 2010 von 9.00 bis 14.00 Uhr, geöffnet.


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