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Ulrich Kirsch
Dr. Ulrich Kirsch
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1. Hessischer Clusterkongress: HESSENMETALL-Aviation-Cluster Rhein-Main gestartet

02.02.2010
Frankfurt am Main. Fünf Unternehmen haben zum Jahresanfang den HESSENMETALL-Aviation-Cluster gestartet: Rolls-Royce, Oberursel, Diehl Aerospace, Frankfurt, Schott AG, Mainz, Parker Hannifin, Mainz-Kastel, und Röder Präzision, Egelsbach. "Wir freuen uns über den 3. HESSENMETALL-Cluster", kommentierte Hauptgeschäftsführer Volker Fasbender das neue Projekt der HESSENMETALL-Cluster-Intitiative.
Diese managt nun nach der erfolgreichen Etablierung eines Automotive-Zulieferclusters in Mittelhessen und eines Werkzeugbau-Clusters für Spritzguss in Nordhessen auch ein Cluster mit Industrieunternehmen in der Luftfahrtbranche.
Aktuell spricht Dr. Alexander Bode, Leiter der HESSENMETALL-Cluster-Intiative, mit weiteren Firmen über eine Beteiligung. Potenzial dazu gebe es gerade im Rhein-Main-Gebiet genug. Ziel ist es, dass produzierende Zulieferunternehmen der Luftfahrtindustrie in der Rhein-Main Region miteinander regional kooperieren und dadurch globale Wettbewerbsvorteile gewinnen. Auf der Basis eines stetigen Erfahrungsaustausches geht es dann an die vertiefte Zusammenarbeit in gemeinsamen Projekten und Kooperationen mit Forschungsinstituten. Schwerpunkte der Kooperation sind Personal- und Qualitätsmanagement. Beim Qualitätsmanagement geht es z. B. um Erfahrungen mit Qualitätstools in der Fertigung, Dokumentation und Archivierung von Daten, Zulassungsverfahren und Auditierungen sowie das Management von Lieferanteninsolvenzen.

Regen Zuspruch fand der erste Hessische Clusterkongess



Im Personalmanagement geht es um Verbundausbildung und ein gemeinsames Traineeprogramm,  Arbeitszeitflexibilisierung und Systeme zur Mitarbeitervergütung.



Hintergrund:
Das Cluster-Management wird von Mitarbeitern der TU Darmstadt im Rahmen der HESSENMETALL-Cluster-Initiative übernommen. Die im Mai 2006 gestartete HESSENMETALL-Cluster-Initiative greift den Gedanken der Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit durch regionale Kooperation auf und schafft für das Gelingen der Kooperation durch ihre koordinierende Stellung die Voraussetzung. Die Projektarbeit wird durch das Cluster Management koordiniert. Ziel des Cluster-Managements ist es, für alle beteiligten einen messbaren Mehrwert zu erzeugen. Darüber hinaus bestehen Forschungskooperationen mit technischen Instituten der TU Darmstadt.

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