Auswertung der Entwicklung von Umsatz, Auftragseingängen und
Beschäftigung in der hessischen M+E-Industrie
Stand: November 2011
Mit einem zweistelligen Plus beim „Zukunftsindikator“ Auftragseingänge korrigieren die Unternehmen in der hessischen M+E-Industrie im November 2011 den leichten Abwärtstrend des Vormonats. Die Wachstumsdynamik der Umsätze hat weiter nachgelassen. Die Steigerungsraten bei der Beschäftigungsentwicklung entsprechen nicht mehr den Spitzenwerten der vergangenen Monate.

Im November 2011 haben sowohl die Auslands- wie auch die Inlandsnachfrage wieder Fuß gefasst: Die Inlandsnachfrage stieg um deutliche 17,9 Prozent, Auslandsaufträge legten im November mit einem Plus von 9,8 Prozent stärker zu als in den vergangenen Monaten. Insgesamt verbucht die hessische M+E-Industrie einen Anstieg der Auftragseingäne von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Mit einem Anstieg um 2,5 Prozent im Vorjahresvergleich auf insgesamt 5,509 Mrd. € ist das
Umsatzwachstum für die Unternehmen der hessischen M+E-Industrie im November 2011 ausgesprochen schwach ausgefallen; dabei haben die Umsätze mit Abnehmern im Inland um 3,9 Prozent auf 2,606 Mrd. € erneut stärker zugenommen als die Auslandsumsätze, die mit 2,903 Mrd. € lediglich um 1,3 Prozent höher als vor einem Jahr gelegen haben. Die M+E-Exportquote hat damit bei 52,7 Prozent gelegen.

Während die Umsatzentwicklung insgesamt positiv entwickelte, mussten die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen und die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen einen Umsatzrückgang verbuchen.
Die Anzahl der Beschäftigten stieg im November 2011 um 4,7 Prozent auf 210.320 – das sind fast 9.400 Personen mehr als vor einem Jahr. Von Januar bis November 2011 wurden damit 7.300 Stammarbeitsplätze geschaffen.
