Januar 2010
Auswertungen über die Entwicklung von Umsatz und Beschäftigung in Hessen
Kurzfassung – Monatswerte – Datenstand: Januar 2010
Tabellarischer Überblick über die
monatliche Entwicklung der
Auftragseingänge, Umsätze und
Beschäftigten in der
hessischen M+E-Industrie und Vergleichsdaten für das
Verarbeitende Gewerbe (Datenstand: Januar 2010).
Kräftige Zuwächse aus dem Ausland haben die Auftragseingänge in der hessischen M+E-Industrie im Vorjahresvergleich auch insgesamt deutlich nach oben gezogen – und dies, obwohl es einen Arbeitstag weniger als vor einem Jahr gegeben hat. Die Umsätze haben insgesamt ebenfalls von den Auslandsaktivitäten profitiert, wenn auch wegen der weiterhin rückläufigen Inlandsumsätze erheblich schwächer. Erwartungsgemäß hat die Beschäftigungsentwicklung noch keinen Anschluss an die positiven Entwicklungstendenzen gefunden.
Zum Jahresauftakt 2010 haben die
Auftragseingänge für die Unternehmen der hessischen M+E-Industrie
insgesamt mit
37,5 Prozent deutlich über dem Vorjahresergebnis gelegen. Diese kräftige Belebung hat ihre Ursache vor allem in der Zunahme der
Auslandsorders, die um
49,7 Prozent über dem Niveau des Januars 2009 gelegen haben. Aber auch die
Inlandsnachfrage hat sich deutlich um
27,0 Prozent verbessert.
Die Entwicklung der Umsätze in der hessischen M+E-Industrie ist recht zeitnah der seit Ende letzten Jahres zu beobachtenden Nachfragebelebung gefolgt: So sind die
Gesamtumsätze im Januar 2010 um
4,2 Prozent auf
3,186 Mrd. € gestiegen – bestimmt von der Entwicklung der
Auslandsumsätze, die im Vorjahresvergleich um
11,9 Prozent auf
1,699 Mrd. € zugelegt haben. Die
Inlandsumsätze haben dagegen mit
1,487 Mrd. € um
3,4 Prozent unter dem entsprechenden Vorjahresstand gelegen. Damit hat die
Exportquote im Januar 2010 einen Stand von 53,3 Prozent erreicht.
Weiterhin rückläufig ist im Januar 2010 die Anzahl der in den Unternehmen der hessischen M+E-Industrie Beschäftigten: Mit
197.730 Mitarbeitern sind um
5,8 Prozent weniger als vor einem Jahr beschäftigt gewesen. Damit hat sich der Rückgang zum Jahresbeginn wieder etwas beschleunigt, wobei die Entwicklung allerdings durch wirtschaftssystematische Verlagerungen etwas überzeichnet worden ist.