M+E in Hessen

Krisensicheres, gutes Paket

Von Volker Fasbender Hauptgeschäftsführer von HESSENMETALL in Aktiv vom 12.05.2012


Mit unserem Angebotspaket wollen wir die M+E-Beschäftigten fair am Aufschwung beteiligen: 3 Prozent mehr Lohn ab dem 1. April – das bedeutet eine echte Reallohnsteigerung und addiert sich mit den Krisenjahren seit 2008 auf insgesamt 12 Prozent.

Auch Zeitarbeiter sollen durch Branchenzuschläge von einer besseren Vergütung
profitieren. Für 2012/13 ist mit einem insgesamt schwächeren Wachstum zu rechnen. Bereits im Frühjahr hat der leichte Abschwung auch die hessische M+E-Industrie erreicht. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass sich Auftragslagen immer schneller und heftiger ändern: Unternehmen müssen darauf schnell und flexibel reagieren.

Durch Zeitarbeit können auch kurzfristig neue Aufträge angenommen und so neue Kunden gewonnen werden: Eine Chance für stetiges Wachstum, das weitere Stammarbeitsplätze
sichert. Auch die Stammbelegschaft kann durch flexiblere Arbeitszeiten helfen,
konjunkturelle Schwankungen abzufangen. Wer mehr als 35 Stunden pro Woche arbeiten
möchte, mit dem kann das verhandelt werden – natürlich mit entsprechend mehr Geld.
Und wir wollen weitere regionale Fördermodelle entwickeln für nicht ausbildungsreife
Jugendliche, gerne mit der IG Metall. Aber keinen Übernahmezwang. Denn schon jetzt
liegt unsere Übernahmequote bei guten 75 Prozent.

„Zeitarbeit bietet Chance für Wachstum“