Innovationen für Arbeitsplätze
Von Volker Fasbender,
Hauptgeschäftsführer von HESSENMETALL in Aktiv vom 29.01.11
Entscheidend
für mehr Arbeitsplätze sind Investitionen in Innovation. Auch diese
wachsen. Wie unsere Chefumfrage bei den hessischen M+E-Unternehmen
gezeigt hat, verdoppeln sie sich gar 2011 auf einen Anteil von 16
Prozent gegenüber 2009. Gute Aussichten – für den Arbeitsmarkt. Wo also
sind diese Innovationen, die Arbeitsplätze
schaffen? Überall in
Hessen und in der M+E-Industrie.
Die Detroit Automotive Show hat
gezeigt, dass an E-Mobilen schon fleißig entwickelt wird, auch wenn sie
auf den Straßen noch kaum zu sehen sind: Opel Rüsselsheim
und GM
machen den Ampera serienreif. Die Continental Automotive Group, mit Sitz
in Frankfurt, präsentierte ihr cleveres Elektronik-System. Die
Routenplanung berücksichtigt Anforderungen von Auto und Akku. Und sie
holt für die Ladepause neben Internetradio oder Web-Fernsehen auch
E-Mails oder soziale Netzwerke
ins Auto.
Natürlich sind
Optik, Elektro-Industrie und der Anlagenbau vorne dabei. Der Wetzlarer
Innovationsführer Leica Microsystems mit Spitzen-Mikroskopen für den
Unterricht.
Schoeller-Electronics in Wetter mit seiner
verschluckbaren Kamera für den diagnostischen Einsatz. Und Anlagenbauer
EnviroChemie bei Darmstadt mit Biomar: Die biologischen
Abwasserbehandlungsanlagen gewinnen Energie aus Abwasser.
„Hightech
Made in Hessen“