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Die
Berufswahl: Ist sie heute eine rationale Entscheidung? Sichten junge
Leute alle Möglichkeiten und wählen die passende aus? Wie viele Berufe
kommen ernsthaft in den
Blick? Warum gelingt es der M+E-Industrie,
die hochinnovativ und mit einem durchschnittlichen Jahresentgelt von 46
000 Euro sehr gut bezahlt ist, nur unter großen Mühen, ihren Bedarf nach
qualifizierten Fachkräften zu decken?
Die Antwort: weil junge
Leute zu wenig für Naturwissenschaften, Technik, Mathematik und
Ingenieurswissenschaften interessiert werden. Hinzu kommt eine
gesellschaftliche Technikdistanz, die seit Jahrzehnten negativ wirkt.
Die zentrale Frage für unsere
Industrie lautet daher: Wie kann man
das ändern? Ein Ansatz ist, so früh es geht, den Spaß an diesen
Wissensfeldern zu wecken und aufrechtzuerhalten. Am besten fängt man in
der Freizeit an. Wie das geht, zeigten die Projekte, die auf der 8.
MINT-Messe der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU)
vorgestellt wurden.
Vom Freizeitvergnügen bis zur Berufswahl ist es dann noch weit. Aber der Anfang ist
gemacht. So kann es gehen, wenn Schüler, Lehrer und Eltern sich begeistern lassen.
Deshalb ist die MINTMesse auch künftig ein wichtiger Baustein in der Nachwuchskampagne des Arbeitgeberverbands HESSENMETALL.
„Messe bleibt ein wichtiger Baustein“