Engagierte Problemlöser
Dr. Ulrich Kirsch Geschäftsführer
Kommunikation
HESSENMETALL in Aktiv vom 03.07.10
Wenn die Personalchefs der
M+E-Industrie ihren Nachwuchs auswählen, suchen sie fast immer
engagierte Problemlöser. Gerade die Beherrschung der Mathematik
signalisiert die Fähigkeit zu kreativen Problemlösungen. Deshalb sind
für sie die Noten in Mathematik, neben den Sprachfähigkeiten in Deutsch
und Englisch wichtige Entscheidungsfaktoren bei einer Einstellung. Und
sie schauen auch noch auf außerschulisches Engagement, beispielsweise in
sozialen Bereichen.
Für mathematisch versierte Problemlöser mit
Forschungsdrang bietet gerade die M+E-Industrie hervorragende
Berufsaussichten, weiß Gerhard Weber, Senior Vice President Diehl
Aerospace GmbH und Vorstandsmitglied bei HESSENMETALL aus der
hochattraktiven Luftfahrt-Industrie. Aber noch immer entscheiden sich zu
wenige junge Menschen für ein technisch-naturwissenschaftliches Studium
– so seine leidvolle Erfahrung auch bei der Rekrutierung von
Ingenieuren. „Innovationen und moderne Ingenieurtechnik sind die
Grundlagen unseres Wirtschaftswachstums. Und die sind ohne
Hochleistungen in Mathematik und Naturwissenschaften nicht zu haben“,
wird der Maschinenbauer und HESSENMETALL-Vorsitzende Professor Dieter
Weidemann nicht müde, die Bedeutung dieser Disziplinen für den Standort
herauszustellen. Jedes Jahr löst er die Aufgaben des Wettbewerbs auch
persönlich.
Die M+E-Branche kann gar nicht genug bekommen an
klugen, gut ausgebildeten jungen Menschen, die Probleme lösen und sich
für andere engagieren. Der Mathematikwettbewerb zeigt jedes Jahr, dass
es viele junge Menschen mit Forscherdrang gibt, die sich gerne mit
mathematisch schwierigen Fragestellungen beschäftigen. Deshalb fördert
HESSENMETALL den Wettbewerb seit vielen Jahren.
„Drang zum
Forschen“